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fair-Grafing Weltladen eG

Die Betreiberin des Weltladens ist die Genossenschaft "fair-Grafing Weltladen eG". 2006 von 85 Personen gegründet und hat sie inzwischen 157 Mitglieder (Stand: Juli 2013). Zum Wesen einer Konsumgenossenschaft gehört, dass die Genossenschaftsmitglieder Kunden der Genossenschaft sind und die Genossenschaft der Förderung der wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Situation der Mitglieder dient. Wir sind Mitglied in einem Genossenschaftsverband und werden einer regelmäßigen Prüfung durch diesen Verband unterzogen. 

Mitglied werden

Wir freuen uns, wenn auch weiterhin neue Mitglieder die Genossenschaft stärken. Wenn Ihnen die Zukunft unseres Weltladens am Herzen liegt ("damit Sie auch morgen noch fair einkaufen können"), dann fragen Sie im Laden nach oder Sie schicken uns gleich die ausgefüllte Beitrittserklärung und das SEPA Lastschriftmandat zum einmaligen Einzug. Unsere Satzung können Sie hier herunterladen.

Die Ziele von fair-Grafing Weltladen eG

In der Satzung wurden im Zuge der Gründung die folgenden Zwecke der Genossenschaft vereinbart:

"Die Genossenschaft befasst sich mit dem Verkauf von Produkten aus fairem Handel
und aus regionaler, ökologischer und sozialer Produktion.
Neben dem fairen Handel verfolgt die Genossenschaft Ziele im Bereich
der gesellschaftspolitischen und entwicklungsbezogenen Bildungs- und Informationsarbeit."

Unsere Genossenschaft hat also einerseits das Ziel, langfristig einen Weltladen in Grafing zu betreiben und andererseits durch Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit die Idee des fairen Handels bekannter zu machen und zu etablieren.

Die Organe der Genossenschaft

Die Genossenschaft besteht aus den drei Organen Generalversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand. Die Generalversammlung (Mitgliederversammlung) wählt den Aufsichtsrat. Dieser beruft dann die Vorstandsmitglieder und kontrolliert und berät den Vorstand. Der Vorstand wiederum führt die Geschäfte der Genossenschaft. Unsere Genossenschaft hat derzeit 3 Vorstands- und 3 Aufsichtsratsmitglieder.

Neben den offiziellen Gremien gibt es jedoch zahlreiche (ca. 30) weitere Engagierte, die ehrenamtlich beispielsweise im Verkaufsteam einen Großteil der Alltagsarbeit erledigen. 

Weitere Informationen über den Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften

 

Aus dem Grußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich einer Veranstaltung der genossenschaftlichen Spitzenverbände am 25. April 2012 in Berlin:

„Ich möchte an dieser Stelle auch einmal das internationale Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit würdigen. Es wird eine Vielzahl von genossenschaftlichen Selbsthilfeprojekten gefördert. Wenn es darum geht, genossenschaftliche Strukturen in Lateinamerika, Südafrika oder Asien aufzubauen, ist auch immer mit deutscher Hilfe zu rechnen. Denn generell stehen Genossenschaften dafür ein, wirtschaftlichen Sachverstand und soziale Verantwortung zu verbinden, da sich beides gegenseitig bedingt.“

„Der genossenschaftliche Gedanke beinhaltet quasi den Gedanken der Nachhaltigkeit, weil man sie als ein Lebensmotto nimmt, das es auch auf die nächste Generation zu übertragen gilt, weil man nicht auf kurzfristige Partizipation und anschließende Abgabe der Verantwortung ausgerichtet ist, sondern auf eine dauerhafte Verfolgung eines Projekts. Nachhaltigkeit bedeutet nicht etwa, auf Wohlstand zu verzichten, sondern ihn auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu schaffen – immer die Fragen im Blick: Wo komme ich her? Wo möchte ich hin? Wie gehen die Dinge weiter? Den Genossenschaften fällt es leicht, zu sagen: Ich darf nicht mehr verbrauchen, als ich selber schaffe. Denn das ist die Voraussetzung dafür, dass auch morgen die Existenzgrundlagen bewahrt werden.“

„Genossenschaften in Deutschland sind insoweit Vorbilder, wenn es darum geht, ökonomische, ökologische und soziale Interessen zu bündeln und an das Morgen zu denken.“

   Der ganze Text des Grußwortes findet sich hier