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Putumayo-Weltmusik: Die neuen CDs


 
 

Von Hannukah bis Hava Nagila – eine Feier jüdischer Töne

Jüdisches Leben kann auf dem gesamten Globus gefunden werden und ist Resultat von Tausenden von Jahren des Exodus und der Migration. Trotzdem ist der Zusammenhalt der vielen verschiedenen jüdischen Communities auf der ganzen Welt stark, geprägt durch gemeinsame Traditionen und den Glauben. Auf die Musik hat diese erdumspannende Präsenz großartige Effekte: Wo immer auch jüdische Menschen sich niedergelassen haben, adaptierten sie die lokalen Klangfärbungen an ihre eigenen musikalischen Gepflogenheiten. So tragen viele Stile zum Universum jüdischer Töne bei: Der Klezmer der Ashkenazi aus Ost- und Zentraleuropa bezieht sich auf Balkanrhythmen, nahöstliche Melodien, osteuropäisches Lied und amerikanischen Jazz. In der Musik der Sepharden spiegeln sich maurische und iberische Einflüsse. Die Sounds der Mizrahi hingegen tragen das Echo der arabischen Länder in sich. Doch heutzutage finden sich in der jüdischen Musik genauso Timbres des Tango, der Bossa Nova, sogar des Reggae. All diese Klänge sind ein Schaukasten dafür, wie Tradition bewahrt und zugleich Neues begrüßt wird.

 

Erwachsene zieren sich oft, wenn es ums Singen geht. Die kleinen Menschen sind da noch viel unbefangener. Diesem glücklichen Umstand trägt Putumayo auf seiner zweiten Sing-Along-Platte Rechnung, die nach dem eher anglo-amerikanisch geprägten Debüt vor acht Jahren nun Mitsing-Lieder aus aller Damen und Herren Länder in die Runde wirft. Putumayos zweite Kollektion funktioniert auch im Zeitalter elektronischer Spielwaren, Handys und Internet: Musik aus El Salvador, den USA, Australien, Brasilien, Trinidad, der Schweiz, Kuba, China, Jamaika und Benin fördern und fordern die spielerischen und sozialen Skills der Kids und wecken Neugier auf andere Kulturen.