Liebe Gäste,
wir alle freuen uns sehr, dass Sie/ ihr heute mit uns den Tag feiert.
Am 16. 9. 2006 öffnete Ihr Laden zum ersten Mal seine Türen. Ein herzliches Willkommen an alle unsere Kunden und Kundinnen, an alle unsere neuen und alten Mitglieder, an Lieferanten und Lieferantinnen!
Liebe Mitglieder und Freunde des fair-Grafing Weltladens,
20 Jahre Weltladen in Grafing – das ist wahrlich ein Grund zum Feiern!
Und wenn man sich vor Augen führt, was hinter diesen 20 Jahren steckt, dann geht es eigentlich um viel mehr als um einen Laden, in dem man fair gehandelte Schokolade, Kaffee, Wein, Kunsthandwerk oder andere schöne Dinge kaufen kann.
Liebe Gäste,
wir alle freuen uns sehr, dass Sie/ ihr heute mit uns den Tag feiert.
Am 16. 9. 2006 öffnete Ihr Laden zum ersten Mal seine Türen. Ein herzliches Willkommen an alle unsere Kunden und Kundinnen, an alle unsere neuen und alten Mitglieder, an Lieferanten und Lieferantinnen!
Nun möchte ich einige von Ihnen vorstellen:
Herrn Bürgermeister Bauer wir freuen uns auf Ihr Grußwort
· Grußwort
· Geschichte des Weltladens
Dazu bitte ich jetzt Otti, Beate und Uwe auf die Bühne, denn das ist Eure Geschichte.
· Dank und Erinnerungen
Wir anderen haben in unseren Archiven und Bildern gekramt und waren überrascht, wie viele Preise, Ehrungen und Anerkennung wir mit den Jahren bekommen haben. Unser Gestaltungsteam unter Leitung von Franziska und Ilse hat aus den Unterlagen eine Art Chronik in 4 Zeitabschnitten gebastelt. Diese Fahnen hängen hier in der Halle verteilt.
Wir haben beim Zusammenstellen auch Erinnerungen an unsere Freunde im Team gefunden, die den heutigen Tag nicht erleben können. Ich stelle mir gerne vor, dass sie jetzt auf einer Wolke zusammensitzen und zu uns runterschauen und zufrieden zurückblicken.
Wir sind froh und dankbar, dass wir sie als Mitstreiter hatten.
Somit ist es jetzt an der Zeit allen, die geholfen haben, dass der Laden offengehalten werden konnte, DANKE zu sagen. Deshalb bitte ich nun alle die, die mithelfen und mitgeholfen haben, die Hand zu heben:
Und jetzt nehmt diese Hand und klopft euch auf die Schulter und sagt euch:
Gut gemacht! Getreu dem Motto von Doro Woll:
Die Genossenschaft dankt uns!
Wir danken unserem Ehrenamt, denn es hält uns jung und fordert uns jeden einzelnen Tag und macht unser Leben interessant und wirkungsvoll!
Ich habe mal überschlagen, wie viele Stunden wir alle zusammen in diesen 20 Jahren geleistet haben: das sind weit mehr als 80 000 Stunden, das meiste im Kassendienst mit ca. 45 000 Stunden, gefolgt vom Einkauf und Auszeichnen mit ca. 20 000 Stunden. Ca. 5000 Stunden fallen bei Gestaltung und Dekoration an. Unzählige Stunden entfallen auf den IT Support, Möbel bauen und Umzüge organisieren, die Vorstandsarbeit, die Verwaltung und Buchhaltung. Auch für Tage und Abende wie heute sind in der Vergangenheit viele Stunden angefallen – unser Büffet ist super gefüllt und wir freuen uns alle darauf.
Somit können wir uns sagen: alles in allem haben wir die stolze Summe von 100 000 Stunden gewirkt und den Lauf vieler Leben beeinflusst!
Hinter all diesen Stunden stehen diese Menschen auf unserem Poster. Es sieht so aus, als ob wir ganz viele wären und keine weitere Unterstützung bräuchten. Aber wir sind ja auch 20 Jahre älter geworden und wir brauchen nun Nachschub - vor allem fitte, junge Rentner, die ein tolles Ehrenamt haben möchten und trotzdem in den Urlaub fahren, weil sie wissen: da ist eine Kollegin oder Kollege, die mich vertritt. Falls Sie so jemand sind, bitte melden Sie sich bei meiner Kollegin an der Kasse.
Wir hatten uns ja ein weiteres Ziel gesetzt: wir wollten 200 Genossen sein. Dank Sepp Biesenbergers unermüdlichem Werben haben wir das geschafft!! Die Realschule Ebersberg ist die 200. Genossin! Und das ist super, dass es eine Schule ist. Das ist dein Verdienst, liebe Verena!
Wer von Ihnen gerne die nächsten 10 sein wollen, auch da melden Sie sich bitte bei meiner Kollegin.
Jetzt ist es Zeit anzustoßen:
Das Team, die Genossen und Genossinnen, unsere Kunden
sie leben hoch!!!!
Wir haben auch ein kleines Gästebuch! Es wäre schön, wenn Sie sich alle darin eintragen würden. Mit Erinnerungen, mit Glückwünschen, mit Anekdoten – alles was Ihnen einfällt. Stift liegt bereit!
Eröffnung Vernissage: Kunstausstellung
Von Anbeginn war es uns ein Anliegen, nicht nur Waren „aus der einen Welt“ zu verkaufen, sondern auch Produkte von Werkstätten hier – also aus Steinhöring,
Nun wollen wir die Kunstausstellung eröffnen und dazu bitte ich Herrn Konrad Becker von Einrichtungsverbund Steinhöring den Künstler Wolfgang Thiele vorzustellen.
Liebe Mitglieder und Freunde des fair-Grafing Weltladens,
20 Jahre Weltladen in Grafing – das ist wahrlich ein Grund zum Feiern!
Und wenn man sich vor Augen führt, was hinter diesen 20 Jahren steckt, dann geht es eigentlich um viel mehr als um einen Laden, in dem man fair gehandelte Schokolade, Kaffee, Wein, Kunsthandwerk oder andere schöne Dinge kaufen kann.
Es geht um eine Idee.
Es geht um die Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg und Verantwortung zusammengehören. Dass Menschen, die irgendwo auf dieser Welt Produkte herstellen, von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können sollen. Und dass wir als Verbraucherinnen und Verbraucher mit unseren Kaufentscheidungen durchaus etwas bewirken können.
Am 16. September 2006 hat der Weltladen in Grafing seine Türen geöffnet. Die Idee dazu war bereits im Jahr zuvor entstanden. Aus einer engagierten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern wurde eine Genossenschaft – und aus einer Idee ein Projekt, das nun seit zwei Jahrzehnten Bestand hat.
Das ist alles andere als selbstverständlich.
Denn ein Weltladen lebt nicht allein von schönen Produkten. Er lebt vor allem von Menschen. Von Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen, einkaufen, verkaufen, beraten, Veranstaltungen organisieren, informieren und immer wieder ihre Freizeit investieren.
Deshalb gilt mein besonderer Dank heute allen Ehrenamtlichen und allen, die den Weltladen in den vergangenen 20 Jahren unterstützt und mitgetragen haben.
Sie haben damit ein Stück gelebte Zivilgesellschaft geschaffen.
Und Sie haben gezeigt: Fairer Handel beginnt nicht irgendwo weit entfernt, sondern kann mitten in unserer Stadt stattfinden.
Das Besondere am Grafinger Weltladen ist dabei, dass „Eine Welt“ bei Ihnen nie nur die ferne Welt bedeutet hat. Von Anfang an gehörten auch regionale und ökologische Produkte zum Konzept der Genossenschaft. Produkte aus Werkstätten und Einrichtungen in unserer unmittelbaren Umgebung ergänzen das Sortiment. Global denken und gleichzeitig regional handeln – ich glaube, besser kann man den Grundgedanken kaum beschreiben.
Dass diese Idee in Grafing auf fruchtbaren Boden gefallen ist, zeigt auch eine besondere Entwicklung: Seit 2021 ist Grafing offiziell Fairtrade Town – als erste Kommune im Landkreis Ebersberg. Der Weltladen hat an dieser Entwicklung einen wichtigen Anteil.
Darauf können wir als Stadt durchaus stolz sein.
Denn Fairer Handel bedeutet faire Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen, langfristige Partnerschaften, den Schutz von Menschenrechten und zunehmend auch für Umwelt- und Klimaschutz.
Heute dürfen wir aber vor allem zurückblicken.
20 Jahre – das sind zwei Jahrzehnte voller Engagement, Ideen, Veranstaltungen, Begegnungen und sicherlich auch so mancher Herausforderung.
Eine Ausstellung, regionale Produkte, ein großes Buffet, fairer Wein und Sekt – und mit Uwe Peters und Harald Müller als „Blue Delight in kleiner Ausgabe“ auch noch die passende musikalische Begleitung.
20 Jahre sind ein schöner Anlass, zurückzuschauen. Aber sie sind vor allem ein guter Anlass, nach vorne zu schauen.
Die Welt steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Kriege, soziale Ungleichheit und die Frage, wie wir wirtschaften und miteinander umgehen.
Gerade deshalb brauchen wir Menschen und Einrichtungen, die uns immer wieder daran erinnern, dass unser Handeln Konsequenzen hat.
Im Namen der Stadt Grafing und persönlich gratuliere ich Ihnen deshalb ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum.
Vor allem aber wünsche ich Ihnen, dass die Begeisterung und der Idealismus, mit denen vor 20 Jahren alles begonnen hat, noch lange erhalten bleiben.
Christian Bauer
Erster Bürgermeister